22. Oktober

Manchmal ist ein Vogellaut
oder eines Balttes sinken
wie ein Seufzer,
und das Blinken eines Sternes,
traumbetaut wie ein Auge.
Und der Wind bringt Umarmungen und ein Regen
Küsse auf geheimen Wegen.
Ach wie viele Dinge sind aufgeboten deinetwegen:
Vogel, Blatt und Sterne und Regen
und der Wind 

Rudolf Hagelstange

21. Oktober

im Schaufenster einer Versicherung

Es ist besser, eine Versicherung zu haben und nicht zu brauchen, als eine Versicherung zu brauchen und nicht zu haben.

Weisheit der Versicherungswirtschaft

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Endlich wieder Wasser!

20. Oktober

fallen

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
Als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
Sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
Aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
Unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke

19. Oktober

Da war mal ein Blatt
Neues aus China

"Wir ermutigen zu einfachen, maßvollen, grünen und CO2-armen Lebensstilen und wenden uns gegen Extravaganz und exzessiven Konsum.“

Staatspräsident Xi Jinping am Mittwoch auf dem 19. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas
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Zu Besuch bei Rodney Graham - und seine Sicht auf "Lebensstile".
 

18. Oktober

aufgeblüht

Der Mensch bringt sogar die Wüsten zum Blühen.
Die einzige Wüste,
die ihm noch Widerstand leistet,
befindet sich in seinem Kopf.

Ephraim Kishon
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Der Herbst als Herausforderung, das Blühen zu zeigen.
Jetzt zeigt sich die Dahlie!

17. Oktober

es können auch Windharfenklänge sein...

Geheimnisvoll trägt
der Wind die Glockenklänge
in Menschenherzen.

Erhard Horst Bellermanna

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andere Instrumente und Schilder im Süden - derselbe Herbst!

16. Oktober

Abschied

Das Leben ist ein ewiger Abschied.
Wer aber von seinen Erinnerungen genießen kann,
lebt zweimal.

Marcus Valerius Martial, zwischen 138 und 140 - röm. Satiriker

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("südliche" Bilder - hingedacht nach Blankenese)

15. Oktober

Ich ziehe deshalb den Herbst dem Frühjahr vor, weil das Auge im Herbst den Himmel, im Frühjahr aber die Erde sucht.

Søren Aabye Kierkegaard 

14. Oktober

Auf hohen Stühlen sitzt man schlecht.

Sprichwort

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zur Nacht - 
und ein Rückblick in den Tag 
und in den Süden

13. Oktober


Der Herbst ist der Frühling des Winters.  -   Henri de Toulouse-Lautrec

12. Oktober

Flut

Die Zeit
und die Flut
warten auf niemanden.

Rabindranath Tagore

 

11. Oktober

festmachen

 

Mögest du eine halbe Stunde bevor der Teufel weiß,
daß du tot bist,
im Himmel ankommen.

Altirischer Segenswunsch

 

10. Oktober

Nachts sind alle Katzen grau.

Ovid

nachts eben

9. Oktober

Die Hoffnung durch einen Stern ausdrücken, die Sehnsucht der Seele durch einen strahlenden Sonnenuntergang.

Vincent van Gogh

 

8. Oktober

"Was ich von Bill gelernt habe", sagt Morrow, "ist nicht nur, dass Menschen wie Bill die Gesellschaft brauchen, sondern die Gesellschaft braucht auch Menschen wie Bill."

Bill ist Autist - aus: "Geniale Störung" von Steve Silbermann

7. Oktober

Von Baustelle zu Baustelle, das ist das Leben.

Michael Marie Jung (Führungskräftetrainer)

6. Oktober

auch eine Rose - im Regen im Regen im Regen

Rose - ein kleines weinerliches Mädchen

Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.

Gertrude Stein

vgl. Gertrude Stein über Substantive:

...Poesie ist damit beschäftigt das Substantiv zu gebrauchen, zu mißbrauchen, zu verlieren, zu wollen, zu verleugnen, zu vermeiden, anzubeten, zu ersetzen. Sie tut das, tut das immer, tut das und tut nichts als das. Poesie tut nichts als Substantive gebrauchen, verlieren, zurückweisen und zufriedenstellen und betrügen und liebkosen. Das ist was Poesie tut, das ist was Poesie zu tun hat, einerlei welche Art von Poesie es ist. Und es gibt sehr viele Arten von Poesie...

5. Oktober

eine Bitte

4. Oktober

Magellan

Magellan begann die erste Weltumsegelung. Ein Kreuzfahrer "segelt" gerade an Blankenese vorbei.

Gutsein ist ein weit gewaltigeres und kühneres
Abenteuer als eine Weltumsegelung.

Gilbert Keith Chesterton

 

3. Oktober

U 27

Zum Tag der Deutschen Einheit einen nachdenklichen Spruch zu U 27: 

Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.

Dwight D. Eisenhower

2. Oktober

"Heimatbilder"
Es ist leichter, einen Atomkern zu spalten als ein Vorurteil.
Albert Einstein
 
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Wie schwer kann es sein, einen Ort gemeinsam zu gestalten?
Hier ein Klärungsversuch des Ortskernausschusses.

1. Oktober

Kirchenschmuck aus Bäckerhand

Erntedanktag

Wer dankt, bekommt immer mehr zum Danken.

Hermann von Bezzel

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zum Feiern - z.B. im Michel