Bonner Klimagipfel: Hoffen auf Trumps Desinteresse

10.11.2017 | 16:14

newsletter von bizz energy

Bonner Klimagipfel: Hoffen auf Trumps Desinteresse
Für US-Präsident Donald Trump war Klimaschutz in seinem ersten Amtsjahr tabu. Daran änderte auch der jüngste Report von 13 US-Behörden kurz vor Beginn des Weltklimagipfels in Bonn nichts. Fazit des Reports: Die globale Erwärmung wird überwiegend vom Menschen verursacht und die USA sind davon längst betroffen: Wald- und Buschbrände im Westen, Dürre im Südosten, häufigere Überschwemmungen im Mittleren Westen. Mehr als 25 US-Küstenstädte müssen laut Report ständig Flutwellen fürchten. Solche Hiobsbotschaften zeigen Wirkung, glaubt der Berliner Klimaökonom Ottmar Edenhofer. „Kalifornien und auch andere Bundesstaaten werden sich von Trump nicht von der Energiewende abhalten lassen“, sagt MCC-Direktor Edenhofer im Interview mit bizz energy. Er ist optimistisch, dass die USA – entgegen der Ankündigung des US-Präsidenten im Sommer – am Ende doch beim Pariser Klimaabkommen mitziehen: „Ich glaube, dass Donald Trump nach dem Abgang seines Beraters Steve Bannon das Interesse am Ausstieg aus dem Abkommen schon wieder verloren hat.“ Im bizz-energy-Interview erläutert Edenhofer, was er jetzt von den USA und vom Bonner Klimagipfel erwartet. (hier lesen) 

 

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