Bischöfin in Jordanien: Flüchtlingen fehlt es am Notwendigsten

29.10.2015 | 00:00

Hamburg (epd). Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs hat das Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien besucht. Den Menschen in der Zelt- und Containerstadt fehlten Mittel "für das Äußerste und Notwendigste", sagte Fehrs dem Radiosender NDR 90,3. Sie würden dort weder mit Wasser noch mit Lebensmitteln ausreichend versorgt. "Das sind Bedingungen, die die Menschen natürlich dazu bringen, auch weiterhin nach Europa zu fliehen." Andere Bewohner würden sich entscheiden, zurück nach Syrien zu gehen. Das Flüchtlingslager Zaatari liegt sechs Kilometer von der syrisch-jordanischen Grenze entfernt und beherbergt rund 80.000 Menschen in Zelten. Weil sich die Zustände in den Lagern in den vergangenen Monaten stark verschlechtert haben, entschließen sich viele Bewohner zur Flucht nach Europa. Die Gemeinde der Hauptkirche St. Michaelis, Predigtstätte der Bischöfin, sammelt seit Monaten regelmäßig Kollekten für die Flüchtlingslager in Jordanien.

 

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