Tod der Tüte

plastiktütenfreie Zone

Große Schritte sind nötig – „Kopenhagen“ wird mit kleinen Schritten kaum zu erreichen sein. Die Hoff­nung auf eine ra­di­ka­len Welt-Gesund­heits­kurs schwin­det. Bleibt nur Re­sig­na­tion? Und was ist mit unseren Kin­dern, mit Got­tes Schöpfung? Kann denn nur die große Po­li­tik Großes bewegen?! Ein Gespräch beim Essen. „Stell Dir vor, Du gehst zum Öko-Markt. Alles Öko. Und dann werden die Sachen – ohne Nach­denken auf beiden Seiten  – in die Plas­tik­tüte ge­stopft.”

Es sind nicht meine kleinen Schritte, die das Heil der Welt bringen. Aber: Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, kön­nen das Gesicht der Welt verändern. Herr Schümann hat den Ge­dan­ken werbekräftig aufgenommen. “Tod der Tüte”. (Klönschnack Nov. 2009 S. 16:

So können Sie mitmachen: - Nehmen sie Ihre Einkaufstasche, Ihren Korb, den Jutebeutel oder Leinensack zum Einkaufen mit. - Machen Sie Ihren Händler oder die Kassiererin darauf aufmerksam, dass Sie keine Plastiktüte wünschen. - Fragen Sie an den Marktständen bewußt nach Zeitungspapier zum Einwickeln von Gemüse o.ä. - Wirken Sie der Gedankenlosigkeit entgegen und transportieren Sie bewußt Ihren Einkauf. - Erzählen Sie Händlern, Freunden und Verwandten von der Klönschnack-Aktion "Tod der Tüte" und fordern Sie sie zum Mitmachen auf.

Die Ökobilanz von Plastiktüten ist verheerend. Mit ihrer durchschittlichen 2Dienstzeit" von nur 30 Minuten verschlingen die Tüten jedes Jahr Millionen Tonnen Rohöl und verusachen Emissionen von ca. 9,6 Miollionen Tonnen Kolehlndioxid. Hinzu iommen Belastungen aus der industriellen Fertigung (Betriebsstoffe, Instandhaltung etc.) Ebenfalls inakzeptabel ist die Ökobilanz der Papiertüte. Zwar dient hier nicht rohöl, sondern Zellstoff als Basis. Die Menge des Rohstoffes pro Tüte ist hier wesentlich höher als bei der Plastiktüte. Für ihren Einsatz als Tüte müssen die Fasern mit Chemikalien behandelt werden. Hinzu kommt der sehr hohe Wasserverbrauch in der Grundstoffproduktion. Ist der Anteil der Recycling-Fasern bei der Papiertüte gering, dann kann die Ökobilanz noch schlechter ausfallen als die der Plastiktüten. Stofftaschen aus Jute, Hanf oder Baumwolle verschlingen in der Fertigung ebenfalls große Mengen an Energie, Wasser, Grundstoffen und teilsweise auch von Chemikalien. Die Ökobilanz ist direkt nach dem Kauf damit verheerend, bessert sich jedoch mit jedem Einkauf rasant. Schon nach wenigen Einkäufen spart der Konsument effektiv Rohstoffe, Energie und Wasser. Wer daher konseqenzt auf die Wiederverwendung von Stoffbeuteln achtete, braucht sich über diesen kleinen Teil seines persönlichen Umweltverhaltens keine Gedanken mehr zu machen.)


Lassen Sie uns doch Blankenese Plas­tik­tüten- frei bekommen. Sport­lich, leidenschaftlich, der Schöpf­ung zuliebe. Von hier aus lassen Sie uns weiterdenken. Z.B. dem An­spruch von Prof. Braungart nachgehen, cradle to cradle


Helmut Plank