Singschule Blankenese

Die Vision: Gemeinsames Singen - vom Kindergarten bis zum Ende der Schulzeit

Unsere Singschule ist eine Einrichtung der ev.-luth. Kirchengemeinde Blankenese.
Kinder und Jugendliche sind eingeladen, an verschiedenen altersangemessenen Chören unter professioneller Anleitung mit unterstützender Stimmbildung teilzunehmen.
Ein breites Angebot kirchenmusikalischer Literatur steht auf dem Lehrplan. So kommt es ganz selbstverständlich zum Kennenlernen unserer Glaubenstradition, zum Gespräch über Fragen des Glaubens ohne dogmatische Enge, zum Einüben von Spiritualität.
Spielerisch soll im Unterricht gelernt werden, die Stimme als Instrument zu nutzen und rhythmische, melodische und harmonische Fähigkeiten zu erwerben. Nicht zu unterschätzen sind auch unmittelbare Auswirkungen auf soziale Kompetenz, Ausbildung der Sprechstimme bis hin zu einer Steigerung der Lern- und Merkfähigkeit.
Das Gemeinschaftliche soll gefördert werden durch Auftritte in den Gottesdiensten, in Konzerten, Miteinander soll vertieft werden durch Freizeiten, die auch zum festen Programm der Singschule gehören.
Finanziell muss sich die Singschule selber tragen, darum wird eine Teilnahmegebühr erhoben. Über Spenden für diese Arbeit würden wir uns sehr freuen. (Konto: Ev.-luth. Kirchengemeinde Blankenese, Hypovereinsbank AG, Kto.: 660 40 41, BLZ 200 300 00 – Stichwort: Singschule)

Info: singschule@blankenese.de

 

 

Musical im Fago am 05.09.2010

Dieser Familiengottesdienst – jeden Sonntag um 11.30 Uhr ist „FAGO“-Zeit - bietet ein besonderes Programm: Die Mädchen und Jungenschola der Singschule Blankenese führt unter der Leitung von Dirk Früauff das Musical „Johannes der Täufer“ von Klaus Müller auf.

 

Dabei wird die biblische Geschichte in eine weltliche, für die Kinder leicht nachvollziehbare Rahmenhandlung eingebunden. Ein Junge namens Johannes quält seinen Vater mit der Frage, warum seine Eltern ihn Johannes genannt haben. Wo er den Namen doch so langweilig und doof findet. Doch als sein Vater ihm die Geschichte des mutigen Johannes aus dem Neuen Testament erzählt, wird der Junge ganz stolz auf seinen bedeutungsvollen Namen.

 

Die szenische Aufführung mit vielen Musikstücken dauert rund 25 Minuten.

 



Zusatzaufführung des Musicals „David wird König“ am 12. September

Seit dem Bestehen der Bugenhagenschule am Hessepark studiert der Chor jedes Halbjahr ein neues Musical ein. Nach den  Stücken „Daniel“ und „Am Himmel geht ein Fenster auf“ stand dieses Jahr „David wird König“ auf dem Programm. Erzählt wird die Geschichte vom Hirtenjunge und Musiker David, der mit seiner Musik König Saul betört und so seinen Platz am Königshof findet. Saul wird aber zunehmend wahnsinnig und führt einen sinnlosen Krieg, in dem auch sein Sohn Jonathan, Davids bester Freund, stirbt. Anschließend wird David König.

28 Schüler der fünften und sechsten Klassen der Bugenhagenschule unter der musikalischen Leitung von Dirk Früauff und der Deutschlehrerin Gabriele Schlüter probten das Musical einmal wöchentlich nach Schulschluss und gaben der szenischen Darstellung in einem begleitenden Wokshop den letzten Schliff. Die beiden Aufführungen im vollbesetzten Gemeindehaus waren ein großer Erfolg,  so dass es am Sonntag, 12. 09.2010 um 16 Uhr eine Zusatzvorstellung gibt. Begleitet werden die Schüler von einem Instrumental-Trio, bestehend aus Klavier, Geige und Klarinette.

 


„Oh, ein Engel“, sprach der Weise aus dem Morgenland. „Ein parapsychologisches Phänomen?“

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Die Mädchen und Jungenschola der Singschule Blankenese präsentierte unter der musikalischen Leitung von Dirk Früauff ein liebevoll inszeniertes Krippenspiel

 

Sicher, die Handlung ist allgemein bekannt. Die hochschwangere Maria findet keine Unterkunft in der Herberge und muss in den Stall ausweichen. Doch dass sie dabei einer resolut-herzlichen Wirtsfrau begegnet, die ihr – aus eigener Erfahrung mit zehn eigenen Kindern – Mut für die Geburt macht und ihr frische Windeln bringen lässt, war für manche Zuschauer bei der Aufführung des Krippenspiels von Gerd-Peter Münden neu.

 

So witzig der Dialog zwischen Maria und der Wirtin ist, so offen herzlich reagieren die Hirten, die nach der Verkündigung der Engel zum Jesuskind eilen. Geschenke wollen sie mitbringen. Für das Kind einen schönen Stein und ein weiches Fell, und für den Vater – eine Flasche Schnaps. „Die rund dreißig Kinder meins Chores hatten bei den Proben und der Aufführung sehr viel Spaß, weil zu den sehr schönen Chorstücken auch ein recht großer gesprochener Teil kam, der mit feinem Wortwitz die bekannte Geschichte neu gewürzt hat“, erklärt Chorleiter Dirk Früauff, der seit den Herbstferien einmal wöchentlich und in einer zusätzlichen Samstagprobe die Partitur mit den Chorkindern einstudierte. Er selbst begleitete die Aufführung am Klavier, unterstützt von der Querflötistin Marie Christin Probst.

 

„Das Stück eignete sich besonders gut für unseren Chor, weil fast jedes Kind eine kleine Sprechrolle oder ein Solo übernehmen konnte“, sagt der Pädagoge. „Gerade Kinder im Grundschulalter haben viel Freude am gemeinsamen Singen und Einstudieren der Musikstücke und sind hochkonzentriert bei der Sache.“ Er ergänzte das Krippenspiel durch seine Version des Liedes der Engel, dass von verschiedenen Solistinnen zusammen mit dem Chor der Engel vorgetragen wurde.

 

Mittlerweile studiert er mit seinem Chor Lieder zur Schöpfungsgeschichte ein, die den thematischen Schwerpunkt der Kirchengemeinde im Februar musikalisch untermalen sollen.

Während der Mädchenchor gut frequentiert wird und aktiv keine neue Mitsängerinnen sucht, könnten die Jungen noch ein wenig stimmgewaltige Verstärkung gebrauchen. Probenzeiten sind montags von 16.00 Uhr bis 16.45 Uhr für die Mädchen und direkt im Anschluss von 17.00 Uhr bis 17.45 Uhr für die Jungen.