Weitere Veranstaltungen

Wir versilbern das Netz

18.11.2017

Für erste Schritte braucht es immer ein wenig Mut. Den wollen wir Menschen 65+ geben. In kleinen, kostenlosen Gesprächs­runden von sechs bis sieben Personen tauchen wir gemeinsam mit Ihnen in die für Sie neue Welt der Smartphones und Tab­lets ein. 1,5 Stunden Theorie und 1,5 Stunden üben an eigenen Geräten oder an Geräten, die wir Ihnen für den Kurs zur Verfü­gung stellen. Einstellungen am Gerät und eine WLAN­-Anmel­dung werden geübt, Homepages wie Tagesschau.de, ZDF.de und googlemaps.de aufgerufen und Verbindungen gesucht. Je nach Zeit und Wunsch probieren wir auch andere praktische Anwendungen. Einzige Bedingung: Sie müssen 65+ sein.

Leitung: Dagmar Hirche
in Kooperation mit dem Verein Wege aus der Einsamkeit, www.wegeausdereinsamkeit.de
Anmeldung über den Counter im Gemeindehaus: Tel. 866250-0

: Mühlenberger Weg 64 Souterrain

Horst Janssen - Ich bin die Gnade Gottes

19.11.2017

Wir zeigen Ihnen den Film von Bernd Böhm und Hinrich Lührs über Horst Janssen:"Ich bin die Gnade Gottes". „Ausnahmekünstler, Lebemensch, Exzentriker und Egomane: Zu Lebzeiten wurde der Zeichner und Grafiker Horst Janssen als "Jahrhunderterscheinung" gefeiert. Im Anschluss sprechen Hinrich Lührs und Verena Janssen über diesen Film.

: Janssen Bibliothek im Goßlerhaus, Goßlerspark 1, 22587

Trauer–café - hilfreich und tröstlich

19.11.2017

Anfang 2016 initiierte das Blankeneser Hospiz im Souterrain des Pastorats Mühlenberger Weg 64 ein Trauercafé, das dankbar angenommen und von entsprechend ausgebildeten Ehrenamtlichen begleitet wird. An jedem dritten Sonntag im Monat treffen sich dort Menschen aus der Gemeinde und auch von außerhalb, um ihrer Trauer über den Verlust eines nahe stehenden Angehörigen oder Freundes Ausdruck zu geben und im Miteinander Trost zu finden. Es gibt vorbereitete Themenangebote, Poesie, Kaffee und Kuchen – und vor allem herzerwärmende  Beiträge  der  Betroffenen.  Manchmal  entstehen traurige Momente, doch es wird auch gelacht und vor allen Dingen zugehört. Manche kommen regelmäßig, andere hin und wieder, für einige ist es genug, ein­ oder zweimal dabei gewesen zu sein. „Alle, die in ihrer Trauer einsam sind und das Bedürfnis haben, mit anderen über ihre Empfindungen zu sprechen, sind willkommen in diesem Kreis, gleichgültig, welche Weltanschauung sie mitbringen“, formuliert es ein Gast des Cafés. Hier weitere Stimmen:

„Wir sind ein offener Kreis, in dem es Raum gibt, über Dinge zu sprechen, die wir Verwandten und Bekannten nicht mehr zumuten wollen.“

„Der Austausch der jeweils Anwesenden, die alle ihre ganz persönlichen  Empfindungen  und  Erfahrungen  haben,  ist  außerordentlich hilfreich und tröstlich. Die Gespräche sind offen und frei und werden nicht nach außen getragen.“

„Hier wird das ‚Gemüt’ angesprochen und unsere Gefühle haben Platz, egal ob wir erst kürzlich oder vor langer Zeit den Verlust eines geliebten Menschen erlebt haben.“

„Die Begleiterinnen sind einfühlsam und hören wirklich zu.“

„Ich bin froh, dass das Treffen am Sonntag stattfindet, weil die Einsamkeit  am  Wochenende  am  größten  ist.  Wenn  ich  nach Hause gehe, fühle ich mich gestärkt für den Alltag.“

Info: Clarita Loeck, Tel. 864929 oder 0173-2391641  
www.blankeneser-hospiz.de

: Mühlenberger Weg 64 Souterrain

Workshop für Gruppen-Improvisation

25.11.2017

MUSIK IST AUSDRUCK DES DASEINS - Ein Einführungs-Workshop in die freie Gruppen-Improvisation
In vielen Kulturen ist Musizieren ein fundamental menschliches Bedürfnis nach Ausdruck des Daseins und gemeinschaftlichem Erleben. Dieser Workshop ist dafür geschaffen, diesem Bedürfnis nachzukommen. Unter kompetenter und einfühlsamer Leitung haben interessierte Menschen die Gelegenheit, systematisch und mit erfrischendem Anfängergeist Improvisation zu lernen und Musizieren in der Gruppe zu erfahren. Wir werden uns Grundlagen für die Parameter Rhythmus | Melodie | Klang | Dynamik | Form erarbeiten und uns den Themen Führen + Folgen | Individualität + Gemeinschaft | intuitives Spiel | Stille | Zuhören widmen. Zwischen den musikalischen Einheiten wird es Zeitfenster geben für Meditation, entspannende Körperarbeit und Reflexion | Kontemplation.

Ein Konzertflügel und ein verlockendes Instrumentarium an leicht zu spielenden Instrumenten stehen zur Verfügung. Gerne kannst Du dein eigenes Instrument mitbringen und natürlich auch mit Deiner Stimme experimentieren.

Die Aula der Volkshochschule Hamburg-Othmarschen ist ein atmosphärisch inspirierender Raum, gebaut 1886. Sie ist zu finden in der Waitzstrasse 31. Wir beginnen um 10h und enden um 18h mit einer 90 minütigen Pause. Die Kursgebühr beträgt 80 €. Dazu kommen 20€ für Raummiete und kalte Getränke.

Florian Noack, Jg. 1962, lebt in Hamburg als Dipl. Musikpädagoge, freischaffender Pianist, Kammermusiker, Gambist, Performance-Künstler und experimenteller Gruppen-Improvisator. Ausserdem arbeitet er als Heilpraktiker für Psychotherapie mit dem Fokus auf psycho-dynamische Gruppenarbeit, Tanz- und Bewegung, Körperarbeit, Mediation, Gemeinschaftsbildung, Meditation.

Info und Anmeldung: FLORIAN NOACK | 0177-8658520 | flo.no@gmx.de

: Volkshochschule Othmarschen, Waitzstrasse 31, 22607 Hamburg

Neue Ansätze in der Skoliose-Therapie - Infoveranstaltung zum zweiten Skoliosetag im Krankenhaus Tabea

25.11.2017

Etwa vier Prozent der Bevölkerung leiden an Skoliose, einer dreidimensionalen Verformung der Wirbelsäule - eine Erkrankung, der in den meisten Fällen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Nach dem erfolgreichen ersten Skoliosetag im vergangenen Jahr bietet das Krankenhaus Tabea erneut ein umfangreiches Programm rund um die Behandlung der Wirbelsäulenerkrankung an. Zwei Themenschwerpunkte des Skoliosetages am 25. November bilden die neuartige bewegungserhaltende Tethering OP-Methode sowie die Schmerzbehandlung per Injektion, die im Rahmen von Expertenvorträgen erläutert werden. (weitere Infos)

: Krankenhaus Tabea, Kösterbergstraße 32, 22587 Hamburg

Ewigkeits–sonntag

26.11.2017

Ewigkeitssonntag: Lichterkreuz im Altarraum

Trauern ist oft ein „einsames Geschäft“. Es ist selten, dass Men­schen da bleiben, zuhören, Raum geben, treu sind, wenn der Tod einzieht und es dunkel wird. Weil es weh tut. Weil sich die einfachen Antworten verbieten. Weil kein „Kopf hoch“ hilft und kein „die Zeit heilt alle Wunden“. Weil Menschen wortkarg wer­den und untröstlich sein können.

Und gerade deshalb Menschen brauchen, die sie nicht sich selbst überlassen auf diesem Weg. Erzählen zu dürfen, sich anvertrauen zu können, sich so zu zei­gen wagen, wie einem ums Herz ist und es dürfen, das kann eine Leuchtspur im Dunkel sein. Einem mutigen Begleiter zu begeg­nen, der nicht vertröstet, nicht angstvoll Gott verteidigt und auch nicht emsig „wird schon wieder“ sagt, ist ein Geschenk von Gott selbst. Weil es eigene Ohnmacht nicht verschweigt und Zuver­sicht trotzdem nicht verbirgt, sondern mitgeht und mit aushält und daran festhält, dass auch nach der längsten Nacht ein neuer Morgen anbricht.

Am Ewigkeitssonntag gedenken wir in unserer Kirche der Menschen, die im vergangenen Kirchenjahr verstorben sind, und nennen noch einmal ihre Namen. Wir nehmen die Trau­ernden in unsere Mitte und zünden eine Kerze für die an, die uns vorausgegangen sind. Wir halten den Schmerz in unserer Mitte aus und unser Vertrauen für sie fest: Ein jeder Name steht aufgeschrieben im Himmel. Gott, der die Herkunft und die Heimat unserer Seele ist, bürgt dafür, dass es für sie und für uns diesen neuen Morgen gibt, auch nach der längsten Nacht.

Pastores Christiane Melchiors, Klaus-Georg Poehls und Thomas Warnke

: Kirche