Wie formuliere ich eine schriftliche Patienten–verfügung?

Foto © Ginasanders | Dreamstime

Referenten: Dr. med. Axel Nierhaus, Geschäftsführender Oberarzt, Klinik für Intensivmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, und Gudrun Kersten, Juristin, Diakonieverein Vormundschaften und Betreuungen e.V.

Mit zwei Beschlüssen hat der Bundesgerichtshof (BGH) unlängst Stellung genommen zur Frage, welche inhaltlichen Voraussetzungen an eine Patientenverfügung zu stellen sind. Der BGH führt darin aus, dass eine Patientenverfügung nur dann unmittelbare Bindungswirkung entfaltet, wenn ihr konkrete Entscheidungen der Betroffenen über die Einwilligung oder Nichteinwilligung in bestimmte, noch nicht unmittelbar bevorstehende ärztliche Maßnahmen entnommen werden können. Die Richter machen deutlich, dass die Äußerung „keine lebenserhaltenden Maßnahmen“ für sich genommen nicht die für eine wirksame Patientenverfügung erforderliche, hinreichend konkrete Behandlungsentscheidung darstellt. Was bedeutet das in der Praxis? Wie konkret kann und muss eine Patientenverfügung sein?

In Kooperation mit dem Diakonieverein Vormundschaften und Betreuungen e.V.
www.diakonieverein-hh.de

Ort: Gemeindehaus

Zurück