Vom Kriegskult zum Mahnmal II

Deserteurs-Mahnmal am Dammtor
Deserteurs-Mahnmal am Dammtor

Was sollen Denkmäler bewirken? Welche Debatten lösen sie aus? Diese Fragen stellt Pastor i. R. Ulrich Hentschel in seinem Vortrag am Dienstag, 1. März, 15:30 - 18 Uhr, in den Blankeneser Gesprächen zum Thema: „Vom Kriegskult zum Mahnmal“. Der Fachmann für Denkmalskultur des Ersten und Zweiten Weltkriegs spricht über Aufgaben einer zeitgemäßen Erinnerungskultur, die aktuell in Hamburg diskutiert werden: in der Bürgerschaft, in Kirchengemeinden, Museen und Initiativen. 

In der Freien und Hansestadt erinnern neu gestaltete historische Denkmäler, Tafeln und Kunstwerke auf öffentlichen Plätzen und Friedhöfen an die beiden Weltkriege, an die Nazi-Terrorherrschaft und die verhängnisvolle Rolle der Stadt Hamburg in der NS-Zeit.  

Hintergrund der oft kontroversen Debatte in Politik und Gesellschaft über den heutigen Umgang mit den Gedenkorten ist die Frage: Wie stehen sich Erinnerung an die Täter und Gedenken an die Opfer gegenüber? Was bedeuten die Gedenkorte für die gegenwärtige Diskussion um Terror und Krieg? Ulrich Hentschel wird unterschiedliche Aspekte mit dem Publikum diskutieren. Moderation: Cornelia Strauß.

Evangelisches Gemeindehaus Blankenese: Mühlenberger Weg 64 a, 22587 Hamburg.

Eintritt:  5,00 EUR

Information: Tel. 040  589 50 223;www.blankenese.de/blankeneser.gespraeche

Ort: Gemeindehaus

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