Trauer–café - hilfreich und tröstlich

Anfang 2016 initiierte das Blankeneser Hospiz im Souterrain des Pastorats Mühlenberger Weg 64 ein Trauercafé, das dankbar angenommen und von entsprechend ausgebildeten Ehrenamtlichen begleitet wird. An jedem dritten Sonntag im Monat treffen sich dort Menschen aus der Gemeinde und auch von außerhalb, um ihrer Trauer über den Verlust eines nahe stehenden Angehörigen oder Freundes Ausdruck zu geben und im Miteinander Trost zu finden. Es gibt vorbereitete Themenangebote, Poesie, Kaffee und Kuchen – und vor allem herzerwärmende  Beiträge  der  Betroffenen.  Manchmal  entstehen traurige Momente, doch es wird auch gelacht und vor allen Dingen zugehört. Manche kommen regelmäßig, andere hin und wieder, für einige ist es genug, ein­ oder zweimal dabei gewesen zu sein. „Alle, die in ihrer Trauer einsam sind und das Bedürfnis haben, mit anderen über ihre Empfindungen zu sprechen, sind willkommen in diesem Kreis, gleichgültig, welche Weltanschauung sie mitbringen“, formuliert es ein Gast des Cafés. Hier weitere Stimmen:

„Wir sind ein offener Kreis, in dem es Raum gibt, über Dinge zu sprechen, die wir Verwandten und Bekannten nicht mehr zumuten wollen.“

„Der Austausch der jeweils Anwesenden, die alle ihre ganz persönlichen  Empfindungen  und  Erfahrungen  haben,  ist  außerordentlich hilfreich und tröstlich. Die Gespräche sind offen und frei und werden nicht nach außen getragen.“

„Hier wird das ‚Gemüt’ angesprochen und unsere Gefühle haben Platz, egal ob wir erst kürzlich oder vor langer Zeit den Verlust eines geliebten Menschen erlebt haben.“

„Die Begleiterinnen sind einfühlsam und hören wirklich zu.“

„Ich bin froh, dass das Treffen am Sonntag stattfindet, weil die Einsamkeit  am  Wochenende  am  größten  ist.  Wenn  ich  nach Hause gehe, fühle ich mich gestärkt für den Alltag.“

Info: Clarita Loeck, Tel. 864929 oder 0173-2391641  
www.blankeneser-hospiz.de

Ort: Mühlenberger Weg 64 Souterrain

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