Reflexionen neutestamentlicher Spuren im Koran

Foto © Moreno Soppelsa | 123rf.com

Vortrag Prof. Dr. Werner Kahl, Studienleiter Missionsakademie an der Universität Hamburg und Prof. für Neues Testament, Universität Frankfurt

In muslimischer Perspektive gilt nicht Mohammed als Autor des Korans. Diese Offenbarungsschrift wird vielmehr auf Gott zurückgeführt. Stückweise wurde Mohammed über einen Zeitraum von rund 23 Jahren aus einem himmlischen Buch „eingegeben“ bzw. Gott sandte etwas auf seinen Propheten hinab. Mit diesen Eingebungen reagierte Gott aber auf Herausforderungen im Leben Mohammeds und der wachsenden Glaubensgemeinde der „Gottergebenen“ (Muslime). Insofern liegen mit den Suren Reflexionen konkreter Situationen vor. Dabei wird im Koran u.a. auf bestimmte Texte und Themen sowohl des Neuen Testaments als auch der Kirche im arabischen Raum Bezug genommen. Dies kann zustimmend, ablehnend oder korrigierend geschehen. Im Vortrag werden markante Beispiele dieser Reflexionen neutestamentlicher Spuren im Koran ausgeleuchtet. Dabei interessiert vor allem die Frage, ob bzw. wie diese Bezugnahmen des Korans auf christliche Glaubensüberzeugungen durch Christen gewürdigt werden können.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade | www.friedensdekade.de
In Kooperation mit der Initiative Weltethos e.V.
www.initiative-welttehos.de | www.missionsakademie.de

Ort: Gemeindehaus

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